|
Herr Josef Grubmüller
war in den 90ziger Jahren Mitglied der SPÖ Hainburg und sogar im
Stadtrat vertreten. Grubmüller kam nach Hainburg und biederte
sich bei allen Parteien an. Er fand aus heutiger Sicht leider
Aufnahme bei der SPÖ Hainburg. Schon Gemeinderat Engelbert Novak
warnte die SPÖ, diesen Mann in die Kommunale Arbeit
einzubeziehen, denn in seiner Vergangenheit gebe es einige
dunkle Seiten.
Anfangs war
die Arbeit mit Grubmüller gut, aber sie deutete im Laufe der
Zeit immer mehr daraufhin, mit dem politischen Mitbewerber auf
Konfrontation zu gehen. Es ging sogar so weit, dass durch seinen
Einfluss oder durch ihn persönlich, Klagen geführt wurden (ist
heute noch so).
Als
Altbürgermeister Franz Hirschl, Grubmüller nicht mehr für den
Gemeinderat nominierte, fing sich das Karussell zu drehen an.
Noch als Finanzstadtrat wechselte er zur BLH, trat aber bei der
SPÖ nicht aus und legte auch seinen Stadtrat nicht zurück.
Wahrscheinlich um seinen Stadtratsbezug nicht zu verlieren. Als
Hausmann hat man ja kein Einkommen.
|
Aber jetzt
zum Kern meines Artikels: Die Gemeinde hat in den 90iger Jahren
durch die Umwandlung der Anteilsverwaltung (für die die Gemeinde
haftete) in die Sparkasse Hainburg Privatstiftung (keine Haftung
der Stadtgemeinde mehr) eine zukunftsorientierte Anlageform
ermöglicht.
Somit wurde
das Vermögen gesichert und musste nicht, wie im Falle eines
Verkaufes, zur Tilgung von Schulden der Stadtgemeinde verwendet
werden.
Die
handelnden Personen (Hainburgerinnen und Hainburger) wurden
eingesetzt, eine Stiftungserklärung aufgesetzt, um auf Sicht für
die Gemeinde Mittel für außerordentliche Vorhaben in kulturellen
und sozialen Bereichen zur Verfügung zu haben. Durch Grubmüllers
persönlichen Animositäten mit der SPÖ und gewissen Damen und
Herren im Sparkassenvorstand/beirat ist es in letzter Zeit zu
großen Unstimmigkeiten zwischen den handelnden Personen
gekommen. Es ging sogar soweit, dass ein unbescholtenes
Vorstandsmitglied mit Regressansprüchen konfrontiert und
abberufen wurde. Auch gegen die SPÖ Hainburg wurde Klage
geführt, weil wir uns erlaubten, verschiedene Vorgehensweisen zu
hinterfragen.
|
Mittlerweile sind Herr KR Karl Huber, Herr Willibald Hahn
hinausgeekelt und durch den Wiener Mag. Riedl und den
Petroneller Dr. Kollmann ersetzt worden. Zuletzt eskalierte die
Situation indem der Beirat als Aufsichtsrat dem Jahresabschluss
2008 keine Zustimmung gab. Daraufhin legte Mag. Riedl sein
Mandat zurück und verkündete dies sogar über die Medien. Nach
ein paar Tagen war er wieder im Amt. Derzeit wird seitens der
Staatsanwaltschaft eine Untersuchung durchgeführt. Um für die
Stiftung keinen Schaden zu erleiden, setzte der Stiftungsbeirat
eine Sitzung an, wo man dem Chaos ein Ende setzen wollte. Noch
vor dieser Sitzung wurde durch den Vorstand eine neuerliche
Ungeheuerlichkeit gesetzt: Der gesamte Vorstand (Riedl,
Kollmann, Leder, Grubmüller) trat im Minutentakt zurück und
bestellte einen neuen Vorstand und jetzt halten sie sich fest:
Neuer Vorstand ist Dr. Miroslava Grubmüller und eine uns
unbekannte Wiener Rechtsanwältin.
Dies ist
ein ungeheuerlicher Affront gegen die Gemeinde Hainburg und
deren Bürgerinnen und Bürger. Es bedeutet aber auch das, was
immer schon gedacht wurde er ist ein
S….
MANN.
Ihr Fraktionsobmann
Str. Raimund Holcik
|